Entomologenvereinigung Sachsen-Anhalts e.V. Entomologen-Vereinigung Sachsen-Anhalt e.V.

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  Entomologie Sachsen-Anhalt
Besonderheiten
Museen
Fauna

Gruppen und Arbeitskreise, Artengruppenbearbeiter

Spezialisten unseres Vereins (Liste muss noch komplettiert werden)

Coleoptera (Käfer)
Carabidae (Laufkäfer)
Dr. Peer Schnitter
Dr. Martin Trost

Curculionidae (Rüsselkäfer)
Dr. Karla Schneider

Cerambycidae (Bockkäfer)
Dr. Volker Neumann

Lamellicornia (Blatthornkäfer)

Lucanidae (Schröter)
Dr. Werner Malchau

Chrysomelidae (Blattkäfer)
Wolfgang Bäse

Staphylinidae (Kurzflügelkäfer)
Dr. Paul Scholze
Andreas Schöne

Hymenoptera (Hautflügler, "Bienen, Wespen, Ameisen")
Apidae (Bienen)
Tobias Meitzel

Aculeata (excl. Formicidae, Apidae) (Stechwespen)
Eckart Stolle

Lepidoptera (Schmetterlinge)
Dr. Peter Schmidt
Joachim Händel
Bernd Heinze
Timm Karisch
uvm.

Odonata (Libellen)
Dr. Müller
R. Steglich

Diptera (Fliegen)
Syrphidae (Schwebfliegen)
Eckart Stolle
Dr. Matthias Jentzsch

Dolichopididae, Empididae (Langbeinfliegen, Tanzfliegen)
Dr. Andreas Stark

Conopidae (Dickkopffliegen)
Dr. Matthias Jentzsch

Asilidae (Raubfliegen)
Tobias Meitzel

Tachinidae (Raupenfliegen)


Stratiomyidae (Waffenfliegen)
Dr. Matthias Jentzsch

Tabanidae (Bremsen)


Saltatoria/ Ensifera et Caelifera (Heuschrecken)
Dr. M. Wallaschek
uvm.


Auchenorrhyncha (Zikaden)
Dr. W. Witsack


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Fachgruppe Faunistik und Ökologie Staßfurt(www.halophila.de)

Gegründet: 11. Juni 1971
Mitgliederzahl: 24
Wirkungskreis: Umgebung Staßfurt, nördliche und mittlere Sachsen-Anhalt

Arbeitsgebiete:
  • Entomologie (Coleoptera [aquat. Coleoptera, Carabidae, Coccinellidae, Curculionidae], Ektoparasiten, Heteroptera, Lepidoptera, Odonata, Saltatoria)
  • Ornithologie
  • Botanik, Pflanzensoziologie
  • Mykologie
  • Naturschutz, Heimatkunde

Publikationen: ca. 300 der Fachgruppenmitglieder in diversen Publikationsorganen
Erfolge, Auszeichnungen:

  • Ehrennadel des Kulturbundes der DDR
  • zweifacher Preisträger “Feldschlößchen Naturschutzpreis”
  • Preisträger “Naturschutzpreis Sachsen-Anhalt”

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AG Odonatenfauna Sachsen-Anhalt (pedemontanum)

Liebe Odonatologen,

mit dem ersten Mitteilungsblatt "pedemontanum Nr. 1 / 1997" der am 09. April 1994 in Halle/Saale gegründeten Arbeitsgruppe "Odonatenfauna Sachsen-Anhalt" in der Entomologen-Vereinigung Sachsen-Anhalt e.V. sollte die Bearbeitung der Libellenfauna unseres Landes aktiviert werden, indem damit die schnelle Information untereinander und die Verbindung zur Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) sowie zur Societas Internationalis Odonatologica (S.I.O.) gefördert werden sollte. - Über die Gründung der AG Odonatenfauna Sachsen-Anhalt wurde im Mitteilungsblatt der EVSA e.V. Bd. (H.2/1994): 32-33 bereits offiziell berichtet.

Dem ersten Mitteilungsblatt gingen 2 Mitteilungen voraus:
1.) am 11.09.1994 mit Informationen zu Gründung und Aufgaben der AG sowie über aktuelle deutsche Aktivitäten der GdO und S.I.O. und aktuelle Literatur;
2.) am 09.08.1995 ein sogenannter Zwischenruf an alle "Elbanlieger"-Odonatologen zur Erfassung der Südlichen Mosaikjungfer Aeshna affinis.

Für das neugegründete offizielle Mitteilungsblatt wurde bewußt der Name "pedemontanum" gewählt, weil Sachsen-Anhalt nun tatsächlich zum größten Teil "pede" "montan" = "am Fuße des Berges" liegt und die Art Sympetrum pedemontanum hierzulande eine interessante Art ist. "Früher" habe ich sie in meiner ersten Rote Liste für den Bezirk Magdeburg (1987) und auch noch zum 16. Magdeburger Entomologentag am 09.03.1991 in der aktualisierten Roten Liste für den Regierungsbezirk Magdeburg nicht als gefährdet eingestuft, da ich sie so häufig in den zahlreichen meliorierten Gräben (z.B. der Altmark, im Elbe-Havel-Winkel und im Ländchen Schollene) gefunden hatte, daß ich sie nicht als gefährdet ansah. Das hat sich inzwischen mit weniger Melioration gändert und sie mußte nun als weniger häufig in Kategorie 3 (als gefährdet) eingestuft werden. Somit wurde sie hierzulande vom "Meliorationsanzeiger" als thermophile Fließwasser-Art mit Bindung an lockeres Wasserried zum Bioindikator naturnaher Verhältnisse. - Das Phänomen der Bestandsveränderung einzelner Arten wird uns zukünftig gewiß noch mehr beschäftigen.
Für die zukünftigen Mitteilungsblätter "Pedemontanum" erbitte mehr rege Mitarbeit. Die vorherigen Ausgaben können unter www.laus-miller.de (unter "pedemontanum") als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Herzliche odonatologische Grüße und beste Wünsche

Ihr Joachim Müller.


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