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  Entomologie Sachsen-Anhalt
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Salzlaufkäfer (Coleopera: Carabidae) in Sachsen-Anhalt - eine Übersicht


von Dr. M. Trost (Landesamt für Umweltschutz, Halle)

 

Halophile und halobionte Laufkäfer

Salzstellen sind im gesamten mitteleuropäischen Binnenland extrem seltene Sonderhabitate. Zusammen mit Thüringen verfügt Sachsen-Anhalt über die meisten und am besten ausgebildeten Binnenlandsalzstellen in Deutschland, was in erster Linie auf geologische Gegebenheiten zurückzuführen ist.

Die an Binnenlandsalzstellen aber auch in Küstenhabitaten erhöhten Salzkonzentrationen im Boden sind ein für die Artenzusammensetzung entscheidender Umweltfaktor, der das Auftreten einer bestimmten charakteristischen Fauna (und Flora) ermöglicht bzw. begünstigt. Die Salzlaufkäfer gehören zu den am besten untersuchten Insektengruppen der Salzstandorte. Unter den Salzlaufkäfern unterscheidet man halobionte Arten - Arten, die ausschließlich an Salzstandorte vorkommen - und halophile Arten - Arten, die auch in Habitaten mit normalen, nicht erhöhten Salzkonzentrationen vorkommen, aber an Salzstandorten eine gewisse Förderung erfahren, so dass sie dort regelmäßiger und/oder in höheren Individuenzahlen auftreten. Über die physiologischen Ursachen der Salzpräferenz ist wenig bekannt.

In Tab. 1 sind die in Sachsen-Anhalt nachgewiesenen Salzlaufkäfer aufgeführt:

Art RL ST RL D Salzbindung
Acupalpus elegans (Dejean, 1829) 3 2 hb
Amara convexiuscula (Marsham, 1802) - - hp
Amara ingenua (Duftschmid, 1812) - - hp
Amara strandi Lutshnik, 1933 1 1 hb
Anisodactylus poeciloides (Stephens, 1828) 2 2 hb
Bembidion aspericolle (Germar, 1812) 2 2 hb
Bembidion fumigatum (Duftschmid, 1812) - 3 hp
Bembidion minimum (Fabricius, 1792) - - hp
Bembidion tenellum Erichson, 1837 1 1 hb
Dicheirotrichus gustavii Crotch, 1871 1 V hb
Dicheirotrichus obsoletus (Dejean, 1829) 2 1 hb
Dyschirius chalceus Erichson, 1837 2 1 hb
Dyschirius extensus Putzeys, 1846 1 1 hb
Dyschirius salinus Schaum, 1843 2 V hb
Pogonus chalceus (Marsham, 1802) 2 V hb
Pogonus iridipennis Nicolai, 1822 1 1 hb
Pogonus luridipennis (Germar, 1822) 1 2 hb
Tachys scutellaris Stephens, 1828 1 1 hb
[Pterostichus cursor (Dejean, 1828)] 0 0 hp
Tab. 1: Liste der halobionten und halophilen Laufkäferarten Sachsen-Anhalts mit Angaben zu Gefährdung und Salzbindung.
RL ST - Rote Liste Sachsen-Anhalts (Schnitter & Trost 2004); RL D - Rote Liste Deutschlands (Trautner et al. 1997); Salzbindg. - Bindung an den Faktor Salz: hb - halobiont, hp - halophil; Pterostichus cursor war wahrscheinlich nicht dauerhaft bodenständig.

Dicheirotrichus obsoletus
Dicheirotrichus obsoletus (Foto: M. Trost 2002, Teutschenthal-Bhf.)

Pogonus luridipennis
Pogonus luridipennis (Foto: M. Trost 2007, Sülldorf)

Tachys scutellaris
Tachys scutellaris (Foto: M. Trost 2005, Dodendorf)

 

Historischer und aktueller Kenntnisstand

Die ersten Publikationen über halophile und halobionte Carabiden in Mitteldeutschland, z.T. zugleich Erstbeschreibungen von Arten, stammen vom Anfang des 19. Jh. ( Nicolai 1822; Germar 1824) und beziehen sich auf den Salzigen See zwischen Halle (S.) und Eisleben. Germar (1829) legte mit seiner Arbeit über die Salzstelle bei Erdeborn am Salzigen See wohl die im deutschsprachigen Bereich erste detaillierte Beschreibung einer Binnenlandsalzstelle aus entomologisch-ökologischer Sicht vor. Weitere Publikationen folgten im 19. Jh. und richteten den Fokus nun auch auf andere mitteldeutsche Salzstellen im Raum Aschersleben-Staßfurt, Magdeburg, im Allergebiet sowie in Thüringen. Die Salzcarabidenfauna im Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts und Thüringens war im Wesentlichen bis zur Mitte des 19. Jh. bekannt geworden - später folgen nur noch wenige Arten. Rapp (1933-35) fasste noch einmal die Fundmeldungen für Thüringen und den Südteil des heutigen Sachsen-Anhalts zusammen; die letzte zusammenfassende regionalfaunistische Publikation aus dem magdeburger Raum stammt von Borchert (1951).

Hiebsch (1961) untersuchte die Salzstellen bei Hecklingen und an der Numburg (Thüringen) und behandelte neben anderen Taxa auch die Carabiden. Erst gegen Ende der 1980er Jahre wurden Aufsammlungen intensiviert und Ergebnisse publiziert (Ciupa 1992, 1998; Ciupa & Schornack 1999; Schnitter in Schönbrodt & Ebel 1988; Trost et al. 1996), wobei nun auch wieder Salzstellen im Süden Sachsen-Anhalts thematisiert wurden. Die Arbeiten nahmen insgesamt einen Aufschwung, nachdem intensive faunistische Untersuchungen im Zusammenhang mit der in den 1990er Jahren geplanten Wiederentstehung des Salzigen Sees initiiert wurden.

 

Verbreitung von Salzlaufkäfern in Sachsen-Anhalt

Um die großräumige Verteilung von Salzstellen darzustellen, ist es am zweckmäßigsten, auf die umfangreichen floristischen Daten zurückzugreifen: Halophyten indizieren die biologische Wirkung erhöhter Salzgehalte und ermöglichen eine flächendeckend repräsentative Aussage.

Die Abb. 2 zeigt die Verbreitung ausgewählter Halophyten in Sachsen-Anhalt auf Basis von Messtischblattquadranten. Die Lage einzelner Salzstellen ist dabei nicht erkennbar; allerdings werden mehrere Schwerpunkte des Auftretens von erhöhten Salzkonzentrationen und somit von Salzstellen im weitesten Sinne deutlich:
• Umgebung von Zielitz
• Bereich der Allerstörung und Sülzetal südlich Magdeburgs (u.a. Salzstelle bei Sülldorf)
• Gebiet um Aschersleben-Staßfurt (u.a. Salzstelle bei Hecklingen)
• Gebiet um die Mansfelder Seen (Süßer und Salziger See) zwischen Halle und Eisleben
• Umgebung von Merseburg (u.a. Salzstelle bei Zscherben)
• Umgebung von Bernburg
• Helmeniederung im Südwesten Sachsen-Anhalts




Verbreitung von Salzlaufkäfern und Halophyten in Sachsen-Anhalt (aus Trost 2006b)
Abb. 1: halophile und halobionte Carabiden
Abb. 2: Halophyten

Die in Abb. 1 dargestellte Verbreitung der Salzlaufkäfer stimmt mit der großräumigen Verteilung der Halophyten erwartungsgemäß überein, erreicht aber bei weitem nicht deren Flächendeckung. Die Diskrepanz in der räumlichen Nachweisdichte lässt noch zahlreiche weitere Fundorte von Salzcarabiden erwarten.

Die unvollständige Kenntnis der Vorkommen von Salzcarabiden ist neben der geringen Anzahl von Bearbeitern auch auf das Sammelverhalten der Entomologen zurückzuführen: Sammler konzentrierten sich von jeher vorzugsweise auf fangträchtige Fundorte seltener Arten - im Fall der Salzcarabiden auf einige wenige „prominente“ Salzstellen, wie den Salzigen See und die Salzstellen bei Hecklingen und Sülldorf.

Salzstelle bei Sülldorf
Quellerflur und vegetationsfreie Bereiche in der Salzstelle bei Sülldorf (Foto: M. Trost 2006)

Kalihalde bei Teutschenthal-Bahnhof
Quellerfluren und Flachgewässer an der Kalihalde bei Teutschenthal-Bahnhof (Foto: M. Trost 2002)

Salzstelle bei Dodendorf
Quellerfluren und Salzaster-Bestand in der Salzstelle bei Dodendorf (Foto: M. Trost 2004)

ehemaliger Salzigen Sees bei Eisleben
Flachgewässer mit ausgedehnten, salzbeeinflussten Schlammflächen und Röhrichten im Becken des ehemaligen Salzigen Sees bei Eisleben (Foto: M. Trost 2005)

 

Habitatbindung und Bestandsveränderungen

Hauptsächlich basierend auf den umfangreichen Untersuchungsergebnissen aus dem Mansfelder Seengebiet wurde von Trost (2004) die Habitatbindung detailliert dargestellt. Dabei zeigt sich, dass die sich Habitatansprüche der einzelnen Salzcarabiden bzgl. Salzgehalt und Habitatstruktur deutlich unterscheiden (Abb. 3).


Abb. 3: Übersicht zur Habitatbindung der halobionten und halophilen Laufkäfer in Mitteldeutschland (nach Trost 2004, vereinfacht).
Habitattypen:
oSR – offene Salzrasen/Quellerfluren
gSR – geschlossene Salzrasen
Ju – Juncus-Salzwiesen
Röhr – salzbeeinflusste Röhrichte
Schl – salzbeeinflusste Schlamm­fluren
Gr – salzbeeinflusstes Grünland
Rud – Ruderalfluren frischer Standorte
* – Arten, die im Mansfelder Seengebiet nicht mehr vorkommen und für die daher keine direkt vergleichbaren quantitativen Daten vorliegen
Präferenzhabitate (Vorkommensschwerpunkt)
sonstige Vorkommen

Deutschlandweit gelten die Salzlaufkäfer als eine der aufgrund erheblicher Habitat- und Bestandsverluste am stärksten gefährdeten Gruppen der Laufkäfer überhaupt (Müller-Motzfeld, G. & Suikat, R. 1996). Im Gegensatz zu anderen Bundesländern mit ehemals ebenfalls bedeutsamen Binnenlandsalzstellen sind in Sachsen-Anhalt Salzbiotope mit ihrer charakteristischen Laufkäferfauna noch vergleichsweise gut repräsentiert.

Im Maßstab des gesamten Landes Sachsen-Anhalt sind für den Zeitraum der letzten ca. 200 Jahre keine Verluste der halophilen und halobionten Arten zu verzeichnen (Ausnahme: Pterostichus cursor). Gleichwohl gab es regional bzw. lokal z.T. gravierende Bestandseinbrüche. Diese betreffen vor allem das Gebiet der Mansfelder Seen. In der Magdeburger Börde insgesamt ist das Arteninventar bis heute noch vollständig vertreten (Sülldorf, Hecklingen). Beträchtliche Verschlechterungen der Salzflora und -vegetation bis hin zum Erlöschen an einigen historischen Salzstellen (siehe z.B. Weege 1984, vgl. Bank & Spitzenberg 2001) lassen aber auch lokale Bestandseinbrüche von Salzcarabiden in den betroffenen Gebieten erwarten, auch wenn diese nicht direkt faunistisch belegt sind.

Lokale und regionale Zugewinne gehen überwiegend auf die Bildung anthropogener Salzstellen im Umfeld von Halden des Salzbergbaus zurück und fanden im 20. Jh. statt. Gegenwärtig ist zu konstatieren, dass anthropogene Salzstellen, sofern sie geeignete Habitatbedingungen aufweisen, stets von den Salzcarabiden der jeweiligen Habitatpräferenztypen besiedelt sind. Vielfach ist bereits das gesamte in der jeweiligen Umgebung vorhandene Artenspektrum an den Lokalitäten vertreten. Generell ist festzuhalten, dass Sekundärsalzstellen zurzeit eine hohe Bedeutung als Lebensraum für halophile und halobionte Insekten besitzen. Regional, so im Mansfelder Seengebiet, haben sekundäre Salzstellen, da in ihnen die stark salzhaltigen Habitate viel besser repräsentiert sind, derzeit eine größere Bedeutung für die Erhaltung der Salzfauna, als die primären Salzhabitate in den FFH-Gebieten.

Am Fallbeispiel des Gebietes der Mansfelder Seen sollen die Entwicklung, die zum Verschwinden einer der bedeutendsten mitteldeutschen Salzstellen und zum lokalen Aussterben einiger Arten im 19. Jh. geführt hat, sowie die Bestandserholungen im 20. Jh. exemplarisch näher dargestellt werden.

Der Ablauf der Veränderungen der Salzcarabidenfauna und der Salzstellen, lässt sich ab dem 19. Jh. grob in drei Phasen unterteilen, wobei die Artenverluste sämtlich in der zweiten Phase stattfanden:

  1. Ausgangszustand mit intakten primären, z.T. anthropogen beeinflussten Salzstellen bis Mitte des 19. Jh.
  2. Anthropogene Degradierung der Salzstellen und Verschwinden des Salzigen Sees von der Mitte des 19. Jh. bis in die 1960er Jahre
  3. Neuentstehung ausgedehnter sekundärer Salzstellen, Reaktivierung von Salzquellen und Wiedervernässung im Gebiet des Salzigen Sees von den 1960er Jahre bis in die Gegenwart
    Die Präsenz der Salzcarabiden in diesem Zeitraum seit Beginn des 19. Jh. ist in Abb. 4 dargestellt. Auffällig ist der regionale Verlust von fünf Arten, die alle dem Habitatpräferenztyp der offenen Salzrasen und Quellerfluren angehören.

    Abb. 4: Zeitskala des Vorkommens der halobionten und halophilen Carabiden im Mansfelder Seen-Gebiet seit Beginn des 19. Jh. (nach Trost 2006a)
    Anmerkungen: Dicheirotrichus gustavii bei Germar (1824) unter dem Synonym Harpalus pubescens Paykull erstmals erwähnt – zunächst mit D. obsoletus vermischt; Dyschirius extensus von Schaum (1843) erwähnt, an Putzeys übersandt und von diesem 1846 unter dem von Schaum vorgeschlagenen Namen D. extensus beschrieben; Dyschirius salinus ist bei Germar (1829) unter dem Namen „ Clivina aenea “ erwähnt (Schaum 1843); die Angabe Amara tricuspidata Dejean in Jänner (1905) bezieht sich höchstwahrscheinlich auf A. pseudostrenua, die früher als Subspecies von A. tricuspidata galt; Bembidion tenellum (Synonym B. moeoticum Kolenati) wurde wahrscheinlich lange Zeit mit B. azurescens Dalla-Torre vermischt – korrekte Nachweise sind wohl erstmals bei Krause (1886) aufgeführt (s. Rapp 1933-35).
    Die Bestandsrückgänge halobionter Carabidenarten bis hin zum regionale Aussterben sind auf gravierende Habitatverluste zurückzuführen. Bezeichnenderweise gilt dies vor allem für den Habitatpräferenztyp der Quellerfluren und offenen Salzrasen - also die am engsten an sehr hohe Salzgehalte gebundenen Arten, deren Habitate am stärkste betroffen waren. Die anderen Salzcarabiden, die auch an Standorten mit mittleren und niedrigen Salzkonzentrationen leben, waren sicherlich lokal betroffen, haben aber keine Verluste im Gesamtgebiet der Mansfelder Seen zu verzeichnen, da ihre Habitate im Gebiet mit nennenswerten Flächenanteilen überdauerten.
    Die Wiedervernässung der Mansfelder Mulde seit den 1970er Jahren sowie die Herausbildung anthropogener Salzstellen führte zu einer enormen Erweiterung der Salzhabitate im Gebiet der Mansfelder Seen, wodurch die negativen Bestandstrends der verbliebenen Arten aufgehalten oder sogar umgekehrt werden konnten. Gegenüber der historischen Situation ist ein erheblicher Zuwachs von extrem salzhaltigen Standorten zu verzeichnen - jedoch nicht in Form primärer, sondern sekundärer Salzstellen.

 

Aktuelle Gefährdungssituation

Die Gefährdungsfaktoren für Salzstellen und ihre Carabidenfauna wirken bereits seit langer Zeit, haben sich in den letzten ca. 200 Jahren in ihrer Bedeutung indessen etwas verschoben. Folgende Gefährdungsfaktoren spielen zurzeit die Hauptrolle:

· Seltenheit, Kleinflächigkeit und Isolation gut ausgeprägter Habitate
· Nutzungsabhängigkeit der geringer salzbeeinflussten Salzwiesen, Degradierung ungenutzter Bereiche
· Instabilität der hydrologischen Verhältnisse
· Bergbauliche Rekultivierungsmaßnahmen
· Fehlender oder niedriger gesetzlicher Schutzstatus der sekundären Salzstellen

 

Literatur

Bank, C. & Spitzenberg, D. (2001): Die Salzstelle Hecklingen. – 87 S.; Fachgruppe Faunistik und Ökologie, Staßfurt.

Borchert, W. (1951): Die Käferwelt des Magdeburger Raumes.- Magd. Forsch. Bd. II, Hrsg.: Rat d. Stadt Magdeburg, Mitteldt. Druck- & Verlagsanst. GmbH Halle(Saale).

Ciupa, W. (1992): Kommentierte Carabiden-Artenliste für das NSG Salzstelle Hecklingen (Col.). - Ent. Nachr. Ber. 36: 249-254.

Ciupa, W. (1998): Kommentierte Laufkäfer-Artenliste (Col., Carabidae) der Salzstelle bei Hohenerxleben im Landkreis Aschersleben-Staßfurt (Sachsen-Anhalt). – Entomologische Nachrichten und Berichte 42: 51-54.

Ciupa, W. & Schornack, S. (1999): Die Laufkäfer (Col., Carabidae) der Westerwiese bei Unseburg im LSG „Bodeniederung“ (Sachsen-Anhalt). - Halophila, Mitteilungsblatt der FG Faunistik und Ökologie Staßfurt 39: 6-7.

Germar, E. F. (1824): Fauna insectorum Europae. Fasc. IX. – Kümmel, Halle (S.).

Germar, E. F. (1829): Der salzige See in der Grafschaft Mansfeld. - Entomologisches Archiv 2: 11-12.

Hiebsch, H. (1961): Faunistisch-ökologische Untersuchungen an den Salzstellen bei Hecklingen und westlich der Numburg mit Angaben über die Biologie von Henestaris halophilus (Burm.). – 113 S.; Diss. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Jänner, G. (1905): Die Thüringer Laufkäfer. - Entomologisches Jahrbuch 14: 162-196.

Korsch, H. (1999): Chorologisch-ökologische Auswertungen der Daten der Floristischen Kartierung Deutschlands. - Schriftenreihe für Vegetationskunde Heft 30: 1-200.

Krause, F. (1886): Einige Bemerkungen über Coleopteren Thüringens und der hiesigen Gegend im Anschluss an das Kellner'sche Verzeichnis. - Korrespondenzblatt des Entomologischen Vereins zu Halle 1: 61-62.

Müller-Motzfeld, G. & Suikat, R. (1996): Rote Liste und Artenliste der Käfer (Insecta Coleoptera) des deutschen Küstenbereichs der Ostsee. - Schr.-R. f. Landschaftspfl. u. Natursch., Heft 48: 67-82.

Nicolai, E. A. (1822): Dissertatio inauguralis medica sistens Species Coleopterorum agri Halensis. – 44 S.; Diss. Universität Halle-Wittenberg.

Rapp, O. (1933-35): Die Käfer Thüringens unter besonderer Berücksichtigung der faunistisch-ökologischen Geographie. Bd. I-III - Selbstverlag, Erfurt.

Schaum, H. (1843): Beitrag zur Kenntnis der norddeutschen Salzkäfer. - Zeitschrift für die Entomologie 4: 172-193.

Schnitter, P. & Trost, M. (2004): Rote Liste der Laufkäfer (Coleoptera Carabidae) des Landes Sachsen-Anhalt. - Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Heft 39: 252-263.

Schönbrodt, R. & Ebel, F. (1988): Pflanzen- und Tierarten der Naturschutzobjekte im Saalkreis (Bez. Halle). Teil 1. - 64 S.; Halle (S.).

Trautner, J., Müller-Motzfeld, G. & Bräunicke, M. (1997): Rote Liste der Sandlaufkäfer und Laufkäfer Deutschlands. (Coleoptera: Cicindelidae et Carabidae), 2. Fassung, Stand Dezember 1996. - Naturschutz und Landschaftsplanung 29: 261-273.

Trost, M. (2003): Die Laufkäfer des Flächennaturdenkmals ”Salzstelle bei Teutschenthal-Bahnhof” im Süden Sachsen-Anhalts. – Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt 40: 19-32.

Trost, M. (2004): Die Habitatbindung und Phänologie der halophilen und halobionten Laufkäfer (Coleoptera, Carabidae) im Gebiet der Mansfelder Seen im Süden Sachsen-Anhalts. - Abh. Ber. Naturkunde 27 133-163

Trost, M. (2006a): Die historische und aktuelle Bestandssituation der halobionten und halophilen Laufkäferfauna (Coleoptera, Carabidae) im Gebiet der Mansfelder Seen westliche von Halle/Saale (Sachsen-Anhalt). - Hercynia N.F. 39: 121-149.

Trost (2006b): Zur Habitatbindung und Verbreitung von Bembidion tenellum ERICHSON, 1837 und Bembidion azurescens DALLA TORRE, 1877 in Sachsen-Anhalt (Coleoptera, Carabidae). - Entomologische Nachrichten und Berichte 50: 135-139.

Trost, M., Schnitter, P. H. & Grill, E.
(1996): Zur Bedeutung von Salzhabitaten am ehemaligen Salzigen See aus entomofaunistischer Sicht am Beispiel der Laufkäfer (Coleoptera, Carabidae). - Entomol. Mitt. Sachsen-Anhalt 4: 22-27

Trost, M., Schnitter, P. H. & Grill, E. (1999): Untersuchungen zur aktuellen Laufkäferfauna (Coleoptera: Carabidae) des ehemaligen Salzigen Sees im Mansfelder Land (Sachsen-Anhalt). - Hercynia N. F. 32: 275-301

Weege, K.-H. (1984): Salzstellen und Salzflora. - Naturschutzarbeit in den Bezirken Halle und Magdeburg 21: 23-42.


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